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Haskap (Kamtschatka-Heckenkirsche)
Lonicera caerulea var. kamtschatica Sevast.
Caprifoliaceae - Geißblattgewächse
Haskap_31-01-2017
Zuckergehalt im Saft der Haskap


Die Früchte der Haskap, die auch als Kamtschatka-Heckenkirsche, Sibirische Blaubeere oder Honigbeere bezeichnet wird, gehören zu den frühesten in der Saison und erreichen ihre Reife bereits im Mai! Sie enthalten viele für den menschlichen Organismus außerordentlich förderliche Vitamine und Mineralien, was vielfältige Möglichkeiten einer Nutzung der Haskap als diätetische Pflanze, zur Krankheitsvorbeugung und sogar als Heilpflanze eröffnet. Experten haben in ihnen Verbindungen gefunden, die der Alterung der Zellen vorbeugen und bezeichnen ihre Früchte folglich als „Jungbrunnen-Blaubeeren”. Es handelt sich um eine anspruchslose Pflanze, die einfach anzubauen ist. Neue Varietäten vereinen die besonders erwünschten Eigenschaften in sich: große Dessert-Früchte mit süßsaurem Geschmack ohne Bitterkeit, Dürreresistenz, Langlebigkeit, Frostresistenz und eine zeitige Blüten- und Fruchtbildung. Durch die außergewöhnlich gesundheitsfördernden Eigenschaften der gezüchteten Varietäten ist der Einsatz ökologischer Anbaumethoden möglich.

VORKOMMEN
Die Haskap kommt im nordöstlichen Russland, China, Japan und Kanada vor. In Russland sind unter den gegenwärtig angebauten Varietäten ausschließlich Kreuzungen der Lonicera caerulea var. kamtschatica Sevast. mit anderen Varietäten der Haskap, insbesondere L. kamtschatica var. edulis anzutreffen. In Japan (Hokkaido) wurde diese Varietät mit L. kamtschatica var. emphyllocalyx, in Kanada mit der dort heimischen Varietät L. kamtschatica var. villosa und der aus Japan stammenden L. kamtschatica var. emphyllocalyx gekreuzt.
In der Natur wächst sie auf feuchten Flächen entlang von Flussläufen, Sümpfen und Waldlichtungen.

MORPHOLOGIE
Alle Unterarten dieser Pflanzenspezies sind sommergrüne Sträucher, die eine Höhe von etwa 2,2-2,5 m erreichen. Ihre Lebensdauer beträgt 50 Jahre oder mehr. Die ovalen, blaugrünen, leicht wächsernen und Blätter sind bis zu 8 cm lang und 3 cm breit und an den Trieben gegenständig angeordnet. Die Blütenknospen bilden sich an den vorjährigen Trieben, die sich innerhalb weniger Tage nach der ersten Frühjahrserwärmung entfalten. Die Blüten erscheinen Mitte März. Sie sind unscheinbar, trichterförmig, gelblich weiß und bis zu 2 cm lang. Abhängig vom Wetter dauert die Blüte 20-25 Tage. Die Blüten werden durch Insekten bestäubt (am häufigsten von Hummeln, seltener Bienen). Die Haskap ist eine zwittrige, aber nicht selbstbestäubende Pflanze (fremdbestäubend) - sie vermehrt sich durch Kreuzbefruchtung. Aus diesem Grund fällt der Ertrag umso größer aus, je größer die Auswahl der Varietäten im Garten ist. Beim Anpflanzen mehrerer Sträucher derselben Varietät ist (trotz üppiger Blüte) eine geringere Ernte zu erwarten.
Die Frucht ist eine längliche (farblich an die Amerikanische Heidelbeere erinnernde) Beere mit einem Durchmesser von etwa 1 cm und einer Länge von bis zu 5 cm. Das Gewicht der Beere kann 3 g deutlich überschreiten, sie enthält bis zu 20 weiche Samenkörner, die beim Verzehr nicht spürbar sind. Die Früchte haben einen typischen, angenehmen Geschmack mit einer, besonders bei älteren Varietäten spürbaren, leichten Bitterkeit. Sie färben sich 1-2 Wochen vor Erlangen der Erntereife aus. Aus diesem Grund ist vor der Ernte unbedingt die Reife der Beeren zu kontrollieren, da noch nicht ausgereifte Beeren einen unangenehmen Geschmack besitzen. Dunkler, abfärbender Saft. Im Gegensatz zur Amerikanischen Heidelbeere ist die Haskap im gesamten Querschnitt dunkel. In den 50er Jahren wurden in Russland (Baktschar) erste Selektionen bezüglich der Brauchbarkeit des Beerensafts und seiner Farbstoffe zur Färbung von Geweben durchgeführt.
Momentan laufende Zuchtarbeiten an neuen Varietäten konzentrieren sich nicht nur auf den Dessert-Geschmack der Früchte, ihrer Lagerhaltbarkeit und Fruchtbarkeit, sondern auch die Eignung zur mechanischen Ernte. Neue russische und kanadische Varietäten haben festere, zur gleichen Zeit reifende Beeren mit trockener Stilnarbe und dickerer Schale, wodurch sie sich auch zur mechanischen Ernte und Sortierung eignen. Die Früchte können bis zu 2 Wochen in einem traditionellen Kühlraum gelagert werden. Die Zuchtarbeiten an der Verlängerung dieser Zeit sind jedoch noch nicht abgeschlossen. An der Russischen Staatlichen Agraruniversität - Timirjasew-Akademie (RSAU-TAM) in Moskau wurde nachgewiesen, dass die Früchte einiger Varietäten sogar bis zu 3-4 Wochen gelagert werden können. Die Varietäten unterscheiden sich stark hinsichtlich ihrer Eignung zu einer längeren Lagerung untereinander.
Die Früchte älterer Varietäten sind eher sauer und herb, neuere Varietäten sind dagegen hauptsächlich als Dessertsorten geeignet. Ihre Früchte sind süß, ohne säuerlich-bitteren Geschmack. Die Früchte der Haskap gehören zu den frühsten der Saison und werden schon im Mai (früher als Erdbeeren!) reif, bis zu 6 Wochen vor der Amerikanischen Heidelbeere. Die Pflanze trägt jedes Jahr Früchte und die Ertragsfähigkeit des Strauchs nimmt bis zum 15. Lebensjahr zu. Zweijährige Setzlinge beginnen 2-3 Jahre nach dem Pflanzen Früchte zu tragen. Der durchschnittliche Ertrag beträgt ca. 3 kg Beeren pro Strauch (und kann bei bis zu 8 kg liegen!).
Die Früchte der Haskap sind reich an Vitaminen, darunter an Carotin (Provitamin A), Thiamin (B1), Riboflavin (B2), Folsäure (B9), Pyridoxin (B6), Rutin (Р) sowie Pektinen und Gerbstoffen. Die Beeren enthalten viele für den Organismus nützliche natürliche Mengenelemente (Magnesium, Bor, Natrium, Kalium, Calcium, Phosphor) und Spurenelemente (Mangan, Kupfer, Barium, Silizium, Jod). Hinsichtlich des Vitamin-C-Gehalts der Früchte (40-60 mg%) stehen sie der Zitrone in nichts nach und in den Blättern steigt dieser Wert sogar auf bis zu 200 mg% an („Сады России”; Lidia Wasiljewna Jurina). Andere Quellen geben an, dass der Vitamin-C-Gehalt sogar bis 150 mg/100 g betragen kann („Сады России”; Wladimir Sergejewitsch Iljin). Die Beeren enthalten um 50% mehr Polyphenole (darunter fünfmal mehr Anthocyanin) und mehr als doppelt so viel Antioxidantien als die Beeren der V. myrtillus. Laut http://haskapberries.com ist der Gehalt an Antioxidantien der höchste unter den gegenwärtig untersuchten Pflanzenfrüchten. Der ORAC-Wert (Oxygen Radical Absorbance Capacity (ORAC) - das heißt die Fähigkeit zum Abfangen von Sauerstoffradikalen durch Antioxidantien beträgt 13400 mmol/100 g - das ist ein ganz außergewöhnlicher Wert! Zusätzlich wurde auch der Gehalt an Phenolen mit 1014 mg/100 g, Anthocyanin mit 949 mg/100 g und Bioflavonoiden mit 887 mg/100 g untersucht.
Die Früchte zeichnen sich durch einen hohen Trockenmassegehalt (19%) aus, sie enthalten Zucker (12,5%) - hauptsächlich in Form von Glucose - 75%, Saccharose - bis zu 11,4% und in geringerer Menge als Fructose, Galactose und Rhamnose. In frischen Früchten finden sich auch beträchtliche Mengen an diätetischen Produkten wie Sorbitol und Inositol.
Den oben aufgeführten Substanzen wird eine große Bedeutung bei der Krebsvorsorge, Herzkrankheiten und Diabetes zugeschrieben.

ANBAUANFORDERUNGEN
• Boden
Die Haskap ist bezüglich des Bodens nicht sehr anspruchsvoll: sie gedeiht problemlos auf allen Böden, mit Ausnahme von nassen (schweren, lehmigen) und trockenen (leichten, sandigen) Böden. Die Pflanzen sind, was den pH-Wert des Nährbodens angeht, tolerant und können mit Erfolg auf Böden mit einem pH-Wert von 5-8 (optimal ist leicht sauer: pH 5,5-6,5) angebaut werden.
Es sind Standorte zu vermeiden, an denen sich kalte Luft oder Feuchte sammelt oder Grundwasser nahe der Geländeoberfläche ansteht. Eine lang anhaltende Frühjahrsschmelze hat ebenfalls nachteiligen Einfluss. Es handelt sich um Pflanzen, die starke Luftverunreinigungen tolerieren.

• Licht

Die Haskap ist eine lichtliebende Pflanze, die leicht schattige Standorte toleriert. In diesem Fall sind die Beeren jedoch kleiner. Reichen Ertrag gibt sie nur auf sonnigen und windgeschützten Stellen.

• Temperatur
Die Sträucher sind absolut frosthart und vertragen Temperaturen von bis zu -45°C, sie blühen bei bis zu -8°C und die Blätter entwickeln sich oft, wenn noch Schnee liegt.

• Wasser
Sie zieht feuchte Standorte vor. Siebenjährige Beobachtungen am russischen VNIIS (Russian Research Institute for Certification) Mitschurin-Forschungsinstitut für Obstbau haben den nachteiligen Einfluss von Trockenheit in der Zeit der Ausformung und Reifung der Früchte auf ihre Qualität, eine Tendenz zum Fruchtfall, einen schwächeren Ertrag und auch eine erhöhte Krankheitsanfälligkeit (u.a. gegen Braunfäule) nachgewiesen. Bei Wässerung der Anpflanzung kommt es zu einem deutlichen Anstieg des Beerengewichts. Vorteilhaft wirkt sich auch die Sättigung mit Feuchtigkeit der Luft um die Sträucher aus, was durch Wässerung des Mulchs unter den Sträuchern erreicht werden kann.

PFLEGE
Die Haskap ist eine praktisch „pflegefreie” Pflanze. Die ersten Jahre nach dem Pflanzen erfordert sie kein Beschneiden, Düngen oder Pflanzenschutzmaßnahmen. Gleichzeitig ist sie ausgesprochen langlebig und die Zeit, in der sie Früchte gibt, beträgt 20-30 Jahre. Im folgenden werden einige grundlegende Empfehlungen für den Anbau gegeben.

• Pflanzen
Als beste Setzlinge werden Pflanzen mit einer Höhe von über 30 cm, mit zwei oder drei Trieben, einer Stärke des Kopfansatzes von 0,7-1 cm und einem Wurzelsystem von etwa 20-25 cm Länge betrachtet. Gewöhnlich werden vegetativ vermehrte, in Behältern (am häufigsten 0, 25-Liter-Produktionstöpfen (p9) aber auch in größeren) gepflanzte Setzlinge angeboten. Diese Setzlinge können die gesamte Vegetationszeit über in den Boden ausgepflanzt werden, die beste Zeit ist im Herbst (Oktober). Wegen der sehr zeitigen Vegetation dieser Pflanzen erfordert die Frühjahrspflanzung eine längere Akklimatisierung als im Herbst.
Es wird empfohlen, die Haskap an Standorten zu pflanzen, an denen vorher Kartoffeln, Gemüse und andere Hackfrüchte angebaut wurden. Vor der Pflanzung ist der Boden zu jäten und zu düngen. Beim nicht gewerbemäßigen Anbau werden die Sträucher in Reihen gepflanzt, nach dem Schema 2,5-3,5 m x 1,0-1,5 m (auf kommerziellen Anpflanzungen - bis zu 4.000 Stck./ha). Das Pflanzloch hat eine Tiefe von 50 cm und Breite von 50-60 cm (in Hausgärten: Tiefe 25-30 cm und 30-40 cm breit) („Сады России”; Lidia Wasiljewna Jurina). Es ist wichtig, dass der Kopfansatz nach dem Pflanzen auf Höhe der Bodenoberfläche liegt. Die ausgepflanzten Sträucher werden nicht beschnitten, da dadurch die Fruchtbildung verzögert wird. Die Pflanzen werden gegossen und gemulcht. Ansonsten beschränkt sich die Pflege der Setzlinge auf das Jäten von Unkraut, Auflockern des Bodens um die Stämme in eine Tiefe von 5-8 cm. Diese Arbeiten erfolgen im Herbst, nachdem der Strauch seine Blätter verloren hat (in der Nähe der Sträucher wird flacher gegraben, zwischen den Reihen - tiefer).
Die meisten Varietäten sind fremdbestäubend. Um eine Kreuzbefruchtung sicherzustellen, sind 2-3 gleichzeitig blühende Varietäten zu pflanzen. Dann wird ein hoher Ertrag an Früchten guter Qualität erzielt. Bei mehreren Exemplaren derselben Varietät fällt die Fruchtbildung schwächer aus.

• Düngung
Vor Anlegen der Anpflanzung im Herbst werden organische Dünger (Mist/Dung, Humus, Kompost, Torf) einer Menge von 8-10 kg/m2 eingebracht. Bei nicht ausreichender Menge organischen Düngers kann dieser beim Pflanzen in die Pflanzlöcher geschüttet werden. In ein Pflanzloch kommen 10 kg fermentierter Mist oder Kompost, jeweils 40-50 g Superphosphat und genauso viel Kaliumsalz („Сады России”; Nadjeschda Wiktorowna Sawinkowa, Andrei Wassiljewitsch Gagarkin).
Bei richtiger Vorbereitung des Anbauorts ist innerhalb der ersten drei Jahre nach dem Pflanzen keine zusätzliche Düngung erforderlich. Die zusätzliche Versorgung der Pflanzen mit Nährstoffen erfolgt 2-3 mal in der Vegetationszeit. Die erste (Frühjahrsdüngung) erfolgt Anfang April: auf 1 m2 um die Sträucher wird 20 g Harnstoff, 30 g Ammoniumnitrat oder 40 g Ammoniumsulfat geschüttet. Die zweite (Sommerdüngung) erfolgt Anfang Juli, nach der Ernte wird mineralischer Dünger eingebracht. 25-30 g des Präparats werden in 10 Liter Wasser gelöst und 5 Liter pro Pflanze dosiert. Besonders effektiv ist die Düngung mit einer Jauchelösung (1:4) - 10 Liter pro Strauch. Zur weiteren Nährstoffzuführung kann ein fertig formulierter Volldünger (60-80 g/m2) verwendet werden. Im Herbst wird zum dritten Mal gedüngt. In den umgegrabenen Boden um die Sträucher wird in einer Menge von 8-10 kg pro 1 m2 angereicherter organischer Dünger (Humus, Kompost) eingearbeitet. Saure Böden sind alle 3-4 Jahre beim herbstlichen Umgraben zu kalken (200-300 g Kalk oder Kreide pro 1 m2). Ältere (6-7-jährige) Pflanzen werden zweimal pro Laufe der Saison gedüngt - im Frühjahr und im Herbst, wobei die Dosis 1,5 mal gesteigert wird. („Сады России”; Lidia Wasiljewna Jurina).

• Beschneiden
Die Sträucher werden für 5-7 Jahre nach dem Pflanzen gewöhnlich nicht beschnitten, da mit den Spitzen ein großer Teil des Ertrags verloren geht. Mit dem systematischen Beschnitt beginnt man im 8-10. Anbaujahr. Die beste Zeit ist dafür der Herbst, nachdem die Pflanze ihre Blätter verliert (im Frühjahr spätestens bis Ende März). Beim Beschneiden wird die Krone ausgedünnt und die Gerüstäste um die Hälfte gekürzt.
Für 20- bis 25-jährige Pflanzen ist ein Verjüngungsschnitt am günstigsten (bis auf eine Höhe von 30-40 cm über Bodenniveau). Im folgenden Jahr werden die geschossenen Triebe belassen. Im Frühjahr des dritten Jahres wird dem Strauch seine Form gegeben und nach dem Ausdünnen die 10-15 stärksten Äste belassen.

KRANKHEITEN UND SCHÄDLINGE
In Zeiten widriger Wetterbedingungen können an einigen Varietäten Anzeichen von Mehltau oder Braunfäule erscheinen. Sporadisch wurde das Vorkommen von Schlehen-Federgeistchen (Pterophorus pentadactyla), Johannisbeerwickler (Pandemis ribeana Hb.), Schildlaus (Chionaspis salicis L.) und grüner Blattlaus beobachtet. Beim Auftreten von Pathogenen ist gemäß den Empfehlungen des aktuellen Pflanzenschutzprogrammes vorzugehen. Es ist jedoch zu betonen, dass die Haskap außerordentlich selten von Krankheiten oder Schädlingen befallen wird.

WIRKUNG UND VERWENDUNG
In der Volksmedizin werden die Beeren als die Kapillargefäße stärkendes Mittel bei Herz- und Gefäßkrankheiten sowie Erkrankungen des Magens, der Leber und der Gallenblase verwendet. Sie fördern die Ausscheidung radioaktiver Stoffe. Die Beeren werden bei Vitaminmangelerkrankungen zum Verspeisen empfohlen, wenn der nach dem Winter geschwächte Körper Ascorbinsäure benötigt. Der Saft der Beeren kuriert Pilzkrankheiten und Geschwürbildungen und der Sud aus Blättern und Blüten - Augen-, Hals- und Hautkrankheiten. In den Rezepturen der tibetanischen Medizin wird als Mittel gegen Kopfschmerzen, Rheumatismus, Gelenkentzündungen und starke Magenschmerzen ein Sud aus der Rinde des Haskapstrauches verschrieben. Bei Augenerkrankungen wird ein Aufguss aus den Blüten, in Form von Umschlägen, verwendet. Zur Behandlung von Wunden werden zerstoßene Blätter genommen, die infektionshemmende Eigenschaften besitzen. Aus den getrockneten jungen Trieben, die in der Blütezeit gesammelt werden, wird ein Sud zubereitet, der als harntreibendes Mittel und Mittel gegen Haarausfall Verwendung findet.
Die Beeren sind zum Verzehr in frischem Zustand sowie für Zubereitungen verschiedener Art, in Kuchen, Speiseeis, Joghurt, Kompotten, Säften und Weinen geeignet. Dank ihres hohen Gehalts an Pektinen (2%) besitzen die Beeren eine gute Gelierfähigkeit und eignen sich ausgezeichnet für Mus, Marmeladen und Konfitüre. Der dunkelrote Saft ist auch ein guter Farbstoff für andere Säfte und Lebensmittel. Die getrockneten Früchte wahren alle ihre wertvollen Eigenschaften. Sie eignen sich auch hervorragend zum Einfrieren, wobei sie nach dem Auftauen in eine weiche Masse zerfallen und ein Mus ergeben, das sich ausgezeichnet als Dessert eignet.



Quellenmaterial:
• „Сады России”; „Die Haskap in jedem Garten” - Lidia Wasiljewna Jurina, Doktor der Agrarwissenschaft, Odinzowo, Oblast Moskau
• „Сады России”; „Die Haskap im mittleren Ural” - Nadjeschda Stepanowna Jewtuschenko, Doktor der Agrarwissenschaft, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Obstbau-Zuchtstation Swerdlowsk
• „Сады России”; „Leitkultur in Baktschar” - Nadjeschda Wiktorowna Sawinkowa, leitende wissenschaftliche Mitarbeiterin und Andrei Wassiljewitsch Gagarkin, Assistent am FGUP „Baktscharskoje" Rosselhozakademia, Baktschar, Oblast Tomsk
• „Сады России”; „Die Haskap im Hausgarten” - Anatolij Michailowitsch Michejew, Doktor der Agrarwissenschaft, Moskau
• „Сады России”; „Die erste Beere der Saison” - Wladimir Sergejewitsch Iljin, Doktor der Agrarwissenschaft, Tscheljabinsk
• „Сады России”; „In der gegenwärtigen Selektionsphase” - Dmitri Michailowitsch Bryksin, Doktor der Agrarwissenschaft, VNIIS Mitschurin-Forschungsinstitut für Obstbau, Mitschurinsk
• „Сады России”; „Beere der ewigen Jugend” - Roxana Michailowna Iwanowa (Chefredakteurin „Die Gärten Russlands”)
• http://www.plnazahrada.cz
• http://haskapberries.com

Datum der letzten Aktualisierung: 2017-07-21

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