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Karl-Heinz Huebbers

Dr. Karl-Heinz Hübbers wurde 1942 in Kranenburg geboren, einem Städtchen am Niederrhein. Nach dem Medizinstudium in Münster und Neu Delhi, Indien, wurde er Internist und Radiologe.

Seit 1978 lebt er wieder im Elternhaus. Schon bald setzte er sein botanisches Interesse um in eine Sammlung seltener Bäume; ein kleines Arboretum entstand.

Seine Faszination für Stechpalmen führte zu mehreren Selektionen unterschiedlich wachsender Ilex im eigenen Garten, wobei insbesondere nicht stechende Formen herausragen sowie säulenförmige, die zum Teil im Handel sind.

Eine seit 1984 zunehmende Kameliensammlung lies die Anzahl frei wachsender Kamelien auf über 200 anwachsen, wobei der Vorzug auf den sog. Higo-Kamelien liegt. Nicht verwunderlich, dass es folglich zu eigenen Selektionen und auch Züchtungen kam.

Ein besonders groües Betätigungsfeld boten ihm Rhododendren und Azaleen. Zusammen mit vielen eigenen Züchtungen, die zunehmend registriert werden, kam es zu einer Sammlung von über 1000 verschiedener Pflanzen. Seit Auftreten der Pilzinfektion (Pycnostysanus azaleae) mit den „toten schwarzen Knospen” wird streng selektiert. Nur noch resistente bzw. weitgehend resistente Sorten bleiben erhalten, so dass die meisten bekannten alten Sorten verschwanden. Ähnliches gilt für die Mehltauresistenz von Azaleen.

Die gröüte Herausforderung und Attraktion aber waren für ihn die Kalmien (Kalmia latifolia), vor allem nachdem er das Buch über Kalmien von Richard Jaynes gelesen hatte. Nur, wie sollte man sie züchten und bessere Pflanzen erzielen können, wenn in Europa kaum unterschiedliche Sorten zu erhalten waren! Doch dann konnte er 2 unterschiedliche Sorten in England und den Niederlanden erwerben. So begann seine gröüte Leidenschaft 1987. Sein erstes Ziel: eine möglichst dunkle bis schwarze Innenfarbe der Kalmie mit kontrastreicher heller Auüenfarbe. Das Ergebnis war K. l. 'Mitternacht' ('Midnight').

Karl-Heinz Hübbers Dann folgten weitere Ziele:
  • Krankheitsresistenz,
  • Gute Wuchsform bei kräftigem Wurzelsystem,
  • Gröüere Farbvielfalt,
  • Unterschiedliche Bänderung.

Mit der Sorte 'Eskimo' entstand endlich eine weiüblütige Kalmie mit gleichzeitig groüem dunklen glänzenden Laub.

Die Sorte 'Ginkona' mit deutlich gröüeren Blüten legte den Grundstein für weitere Züchtungen, die ebenfalls das Merkmal gröüerer Blüten aufweisen (u.a. 'Bandeau', 'Sterntaler', 'Tofka').


Die ersten benannten Kreuzungen wurden bei der Firma Bock Bio Science bei Bremen vermehrt. Aufgrund z.T. langer freundschaftlicher Beziehungen erfolgte eine gute Zusammenarbeit mit mehreren Baumschulen (u.a. H. Hachmann in Barmstedt, M. Neumann in Berlin, E. Stöckmann in Bad Zwischenahn, Wüstemeyer in Schermbeck, Cox Glendoick Gardens in Schottland), die die ersten Züchtungen in den Handel brachten.

Mittlerweile werden mit groüem Erfolg alle neuen Kalmien-Sorten sowie auch Azaleen und einige Rhododendren im Labor von T. Kusibab in Krakau, Polen vermehrt und sukzessive in den Handel gebracht.


www.kalmia.info


Datum der letzten Aktualisierung: 2017-11-17

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