• 1931 von J. Maarse in Schellinkhont als eine Hybride von ‚Faya Płodna’ und ‚Scotch’ gezüchtet.
  • Als eine Waren- und Liebhabersorte in den Europaländern sehr beliebt.
  • Ein starker Wuchs, ein breiter kugelförmiger Habitus, erreicht die Wuchshöhe von bis zu 1-2 m.
  • Junge Triebe sind gelblich-grün, nach der Verholzung werden sie grau.
  • Mittelgroße, 5-lappige, dunkelgrüne, lederartige Blätter, die nur locker am Trieb anliegen. Die Blattunterseite ist behaart.
  • Die Pflanze beginnt sehr früh zu blühen. Die Blütenstände sind sehr lang, locker. Die meisten Blütenstände bilden sich an den 2- und 4-jährigen Trieben. An älteren Zweigen sind die Trauben kürzer und die Früchte kleiner.
  • Die Früchte sind groß, die Trauben werden allmählich kleiner bis zur Spitze, kugelförmig, mit leicht herausragenden Blütenhüllenresten, kirschrot. Die Trauben sind lang, dichtbesetzt. Die Beerenhaut ist dünn, nicht robust, mit nur schwer sichtbaren Äderchen. Die Samen sind durch die Beerenhaut zu sehen. Das Fruchtfleisch ist dicht, ziemlich sauer.
  • Die Sorte ist durchschnittlich ertragreich, sie beginnt früh Früchte zu tragen.
  • Eine sehr frühe Sorte – reif Ende Juni oder Anfang Juli. In einer Traube werden die Beeren gleichmäßig reif. Die Ernte ist einfach. Die Früchte lassen sich nur schwer transportieren.
  • Die Sorte ist eher unempfindlich auf den Laubfall und die Antraknose der Blätter der Johannisbeere.
  • Sie bedarf fruchtbarer Böden, die reich an Humus und ausreichend feucht sind. Sie eignet sich für windgeschützte Gebiete und Regionen, wo Frost im Spätfrühling nur seltener auftreten.