Tibetische Goji-Beeren, Tibetischer Bocksdorn Lycium tibeticum

  • Die Samen, aus denen unser Strauch herangewachsen ist, wurden fast 30 Jahre her aus Tibet hier hingebracht. Aus mehreren Sämlingen wurde ein Ahorn ausgesucht – und zwar wegen seiner süßen Früchte, die angenehm im Geschmack sind. Unsere in-vitro-vermehrten Sträucher charakterisieren sich natürlich durch süßlichen Geschmack, genauso wie die Früchte des Mutterstrauches.
  • Der Strauch ist sehr verzweigt, mit dichten, überhängenden Trieben; kann die Höhe von bis zu 2-3 Meter erreichen. Am Anfang sollten die Triebe mit einem Pfahl gestützt werden – nachdem sie aber dicker worden sind, benötigt ein mehrjähriger Strauch keine Stütze mehr. Die Triebe sind zahlreich, mit am Zweig gruppierten länglichen, matten Blättern. Die Blättern sind lanzettförmig, graugrün, dick.
  • Die Blüten haben lange Blütenstiele; der Blütenstand enthält eine oder mehrere Blüten, die violett sind. Blütezeit: von Juni bis August.
  • Früchte: 1-2 cm lange, eiförmige, orangenrote Beeren, die von August bis zum Frost heranreifen. Nur vollreif süß. Die Früchte können direkt am Strauch wie Sultaninen trocknen. Im Gegensatz zu Lycium barbatum (chinense) hat die Art (Unterart) schmackhafte, süße, etwas bitterliche Früchte. Sie fruchten an einjährigen Trieben. Sie beginnt früh zu blühen und zu fruchten. Die Beere sind kalorienarm, reich an vielen Mineralstoffen und Vitaminen. Sie können roh oder getrocknet verzehrt werden.
  • Standort: sonnig oder halbschattig.
  • Sehr dürrebeständig.
  • Ihre Herkunft weist auf die Frostresistenz hin. Die ältesten uns bekannten Exemplare wachsen erfolgreich in der Slowakei.